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Was geht alles vom Bruttolohn weg?

Was geht alles vom Bruttolohn weg?

Sie als Arbeitnehmer haben sich bestimmt auch schon einmal über den erheblichen Unterschied zwischen Ihrem Lohn laut Arbeitsvertrag (Brutto) und dem Lohn bei der Auszahlung (Netto) gewundert, oder sogar geärgert. Der Bruttolohn erweckt zwar zunächst einen ganz annehmbaren Eindruck, auf Ihrem Konto landet jedoch nur ein deutlich geringerer Betrag? Ursache für die Differenz zwischen Brutto und Netto sind bekanntlich eine Vielzahl von gesetzlichen Abzügen.

Aber was verbirgt sich genau dahinter? Was geht alles vom Bruttolohn weg? Wie ergibt sich der Nettolohn? Die meisten Abgaben vom Gehalt lassen sich in die beiden großen Bereiche Steuern und Sozialabgaben einteilen.

Steuerabzug vom Bruttolohn

Also, was geht alles vom Bruttolohn weg? Abhängig von der Lohnsteuerklasse berechnet Ihr Arbeitgeber jedes Monat zunächst Ihre Lohnsteuer und zieht diese direkt von Ihrem Bruttolohn ab. Das gleiche gilt für den Solidaritätszuschlag und auch die Kirchensteuer, wenn Sie Mitglied in einer entsprechenden Kirche sind.

Mehr Nettolohn durch die richtige Steuerklasse?

Sie als Arbeitnehmer können hier noch entgegenwirken und durch eine günstige Steuerklassenwahl oder den Eintrag von Freibeträgen eine zu hohe Belastung durch Steuern vermeiden. Besonders, wenn Sie verheiratet sind, können Sie Ihre persönlichen Umstände berücksichtigen lassen und so einer zu hohen Steuerbelastung von Anfang an entgegenwirken.

Lohn zurückholen durch die Steuererklärung

Aber selbst, wenn Sie bereits zu viel Steuern gezahlt haben sollten, können Sie sich in Deutschland diesen Betrag im Rahmen der Einkommensteuererklärung zurückholen. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Lohnsteuerhilfeverein beraten.

Steuererklärung 2017 abgeben

Sie möchten sich die zu viel abgezogenen Steuern von Ihrem Lohn wieder zurückholen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf und werden Sie Mitglied im Lohnsteuerhilfeverein. Ihr persönlicher Berater erstellt dann für Sie die Einkommensteuererklärung begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG bei ausschließlich nichtselbständigen Einkünften. Suchen Sie sich einfach einen Berater in Ihrer Nähe aus. Hier geht’s zu unserer Berater Suche.

Sozialabgaben vom Bruttolohn

Und was geht sonst noch alles vom Brutto weg? Bei den Sozialabgaben stellen die Beiträge zur Rentenversicherung (2018: 18,70 %), Krankenversicherung (2018: 14,60 %, zuzüglich Zusatzbeitrag), und Pflegeversicherung (2018: 2,55 %, ggf. zuzüglich Zuschlag für Kinderlose), den größten Posten dar. Erfreulicherweise übernimmt Ihr Arbeitgeber grundsätzlich die Hälfte der Abgaben, so dass Sie nicht die ganze Last alleine zu tragen haben. Das gleiche gilt für die Arbeitslosenversicherung, die noch einen weiteren, kleineren Posten (2018: 3,00 %) ausmacht. Die von Ihnen getragenen Sozialabgaben können dann bis zu bestimmten Grenzen steuermindernd in Ihrer Einkommensteuererklärung berücksichtigt werden. Hierzu muss Ihnen Ihr Arbeitgeber zu Beginn des folgenden Jahres eine Lohnsteuerbescheinigung erstellen. Diese enthält alle Steuern und Sozialabgaben und wird auch direkt elektronisch ans Finanzamt geschickt. Ihr Lohnsteuerhilfeverein kann diese Beträge dann im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung berücksichtigen lassen und so ein steuerlich günstiges Ergebnis sicherstellen.

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